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Tiergesundheit
 

Gibt es bei einer Impfungen Nebenwirkungen?


Zu Impferkrankungen, das heißt Erkrankungen, die durch das Antigen im Impfstoff selbst verursacht werden, kommt es heutzutage in der Regel nicht mehr. Impfstoffe werden am Ende des Herstellungsprozess unter anderem darauf geprüft, dass keine Erkrankungen durch das im Impfstoff enthaltene Antigen ausgelöst werden können.

Sogenannte Impfschäden sind Folgen, die nicht durch das verabreichte Antigen entstanden sind, aber in einem direkten Zusammenhang mit der Impfung stehen, z. B. lokale Reaktionen auf z. B. Lösungsmittel, oder eine allergische Reaktion auf im Impfstoff enthaltene Komponenten. Solche Fälle gibt es hin und wieder und sollten von Ihnen und von Ihrem Tierarzt dokumentiert werden, damit es nicht zur erneuten Applikation dieses Impfstoffes kommt. Genau wie der Mensch kann auch ein Tier durch ein im Impfstoff enthaltenes Protein einen anaphylaktischen Schock erleiden. In diesem sehr selten vorkommenden Fall ist ein sofortiges Eingreifen des Tierarztes erforderlich. Wenn ein Tier auf einen Impfstoff auf solche Weise reagiert, dann innerhalb der ersten 20 – 30 Minuten nach der Impfung (meist schon viel rascher).

Impfdurchbrüche sind spätere Erkrankungen an einer Infektion, gegen die eigentlich geimpft wurde. Das heißt, nicht das Impfantigen hat zur Erkrankung geführt, sondern der Kranktheitserreger, gegen den geschützt werden sollte. Da viele Faktoren eine Rolle dabei spielen, wie gut ein Immunsystem auf eine Impfung reagiert, kann es immer wieder vorkommen, dass ein Tier trotz Impfung an genau dieser Infektion erkrankt. Auch spielt hierbei immer der Infektionsdruck, dem das Tier ausgesetzt ist, eine Rolle.