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Tiergesundheit
 

Impfen - was passiert da eigentlich?


Die Schutzimpfung ist eine prophylaktische Maßnahme, um Infektionen vorzubeugen bzw. um Schäden im Erkrankungsfall zu minimieren sowie um Seuchenausbrüche zu verhindern. Bei der Impfung wird dem gesunden Impfling ein veränderter Krankheitserreger (“Antigen”) verabreicht, der das Immunsystem aktiviert, damit spezifische Antikörper gebildet werden. Das Antigen wurde so verändert, dass es durch die Applikation nicht zu einer Erkrankung sondern lediglich zur Bildung spezifischer Abwehrzellen kommt, die das Immunsystem auf einen späteren Kontakt mit dem “richtigen” Krankheitserreger vorbereiten.

Wie gut die Antwort des Immunsystems auf eine Impfung ist, ist immer von vielen Faktoren abhängig. Zum einen muss die korrekte Lagerung und die korrekte Anwendung eines Impfstoffes sichergestellt sein. Zum anderen muss der Impfling impffähig sein, das heißt, dass nur ein gesundes Tier, das das angegebene Mindestalter bereits erreicht hat, in der Lage ist, entsprechend auf die Impfung zu reagieren. Daher ist es auch sinnvoll, ein Tier vor einer Impfung zu entwurmen oder den Kot auf Würmer untersuchen zu lassen, denn auch ein Parasitenbefall kann die Immunantwort auf eine Imfpung einschränken.

Der Impfschutz bildet sich innerhalb von wenigen Wochen (in den meisten Fällen ca. 2 Wochen) nach Applikation des Impfstoffes aus.

Einen 100 %igen Impfschutz erreicht man allerdings mit keinem Impfstoff.

Da mit der Zeit auch Antikörper wieder abgebaut werden, sind regelmäßige Wiederholungsimpfungen notwendigt, um einen ausreichenden Impfschutz aufrecht zu erhalten. Die notwendigen Impfintervalle sind von Impfstoff zu Impfstoff unterschiedlich und durch den Hersteller des jeweiligen Präparates vorgegeben.