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Sachkunde
 

Was bedeutet Sachkunde?


Das Landeshundegesetz NRW fordert, dass die Halter von gefährlichen Hunden, Hunden bestimmter Rassen oder großen Hunden sachkundig für die Hundehaltung sein müssen.

Zweck dieses Gesetzes ist es, die durch Hunde und den unsachgemäßen Umgang des Menschen mit Hunden entstehenden Gefahren abzuwehren und möglichen Gefahren vorsorgend entgegenzuwirken.
Damit meint das Gesetz grundsätzlich alle Hunde.
(Ausnahmen sind Diensthunde von Behörden, Hunde des Rettungsdienstes oder des Katastrophenschutzes und Blindenführhunde.)

Für alle Hunde gilt, dass Sie so zu halten, zu führen und zu beaufsichtigen sind, dass von ihnen keine Gefahr für Leben oder Gesundheit von Menschen oder Tieren ausgeht.
Um Gefahren zu vermeiden, sind alle Hunde zur Vermeidung von Gefahren an einer geeigneten Leine zu führen.

  • in Fußgängerzonen, Haupteinkaufsbereichen und anderen innerörtlichen Bereichen, Straßen und Plätzen mit vergleichbarem Publikumsverkehr
  • in der Allgemeinheit zugänglichen, umfriedeten Park-, Garten- und Grünanlagen einschließlich Kinderspielplätzen mit Ausnahme besonders ausgewiesener Hundeauslaufbereiche,
  • bei öffentlichen Versammlungen, Aufzügen, Volksfesten und sonstigen Veranstaltungen mit Menschenansammlungen,
  • in öffentlichen Gebäuden, Schulen und Kindergärten.

(Für Behindertenbegleithunde, Herdengebrauchshunde und brauchbare Jagdhunde gelten die Anleinpflichten im Rahmen ihres bestimmungsgemäßen Einsatzes nicht.)

Es ist verboten, Hunde mit dem Ziel einer gesteigerten Aggressivität zu züchten, zu kreuzen oder auszubilden. Das Gesetz sieht hier eine zweijährige Freiheitsstrafe vor.

Neben diesen Vorschriften, die für alle Hunde gelten, gibt es weitere Vorschriften, die jeweils nur eine bestimmte Kategorie von Hunden betreffen. Es werden drei Gefährlichkeitskategorien unterschieden.